Einmal noch: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg bestreiten am Samstag, 5. April, ihre letzte Hauptrunden-Begegnung. Ab 19 Uhr gastiert das Team von Trainer Niels Bötel bei Borussia Dortmund – und will sich mit einem Sieg weiteres Selbstvertrauen für die anstehenden Playoffs um die Deutsche Meisterschaft holen
Platz fünf, sechs oder sieben: Wenn es darum geht, auf welchem Rang die Oldenburger Handballerinnen die Bundesliga-Hauptrunde abschließen werden, sind vor der noch ausstehenden Partie in der Dortmunder Sporthalle Wellinghofen verschiedenste Szenarien denkbar. Aktuell stehen die Huntestädterinnen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 21:21 Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz. Nach der 25:30-Niederlage des TuS Metzingen am Mittwoch bei der Sport-Union Neckarsulm geht das Team von Niels Bötel somit als Tabellensechster in den letzten Spieltag. Mit einem eigenen Sieg könnte dieser Platz gesichert werden – und mit Blick auf das zeitgleich stattfindende Duell zwischen dem TuS Metzingen (7. Platz / 20:22 Punkte) und der HSG Bensheim/Auerbach (5. Platz / 22:20 Punkte) sogar noch Rang fünf möglich sein.
Entsprechend offen bleibt auch, auf welchen Gegner der VfL in der ersten Playoff-Runde trifft. Fest steht nur: Tabellenführer HB Ludwigsburg, der auf den Achtplatzierten treffen wird, bleibt den Grün-Weißen erspart. Ansonsten sind sämtliche Konstellationen denkbar – darunter ein erneutes Aufeinandertreffen mit dem Thüringer HC, der HSG Blomberg-Lippe oder auch Borussia Dortmund. „Wir konzentrieren uns auf uns, auf unser Spiel“, betont VfL-Coach Niels Bötel, der sich von möglichen Rechenspielen kaum beeinflussen lassen möchte. Insbesondere ein erneutes Wiedersehen mit Borussia Dortmund hätte es in sich: Die Westfälinnen sicherten sich am Mittwochabend mit einem knappen 28:27-Sieg gegen Bensheim/Auerbach den zweiten Tabellenplatz – und gelten als echte Herausforderung für die Bötel-Sieben. Mit einem Sieg könnte man ihnen im Playoff-Viertelfinale allerdings definitiv aus dem Weg gehen.
„Sie haben mit ihrer Erfahrung einige enge Spiele in dieser Saison gewonnen“, blickt der Oldenburger Trainer auf den kommenden Gegner. Dabei dürfte ihm auch das Hinspiel Anfang Januar in der kleinen EWE Arena präsent sein, als sich seine Mannschaft nach einem starken Fight erst kurz vor Schluss mit 27:28 geschlagen geben musste. Ein ähnlich spannendes Duell erhofft man sich nun auch für Samstag. Ziel ist es, den eingeschlagenen Weg nach den jüngsten Erfolgen gegen den BSV Sachsen Zwickau und Bayer 04 Leverkusen fortzusetzen – und so mit weiterem Selbstvertrauen in die Playoffs zu starten. Denn letztlich dürfte es für den VfL am Ende egal sein, gegen wen es im Viertelfinale geht…