Der Vizemeister zu Gast: VfL Oldenburg empfängt HSG Bensheim/Auerbach

Zurück zur alten Heimstärke: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg wollen an diesem Mittwoch gegen die HSG Bensheim/Auerbach auch in der heimischen kleinen EWE Arena wieder Zählbares holen. Anpfiff gegen den Tabellennachbarn ist um 19 Uhr.

Zwei Heimspiele haben die Oldenburger Handballerinnen im Jahr 2025 absolviert, mussten sich gegen Borussia Dortmund (27:28) und den TuS Metzingen (24:26) aber jeweils knapp geschlagen geben. Auswärts gelang am vergangenen Samstag bei der Sport-Union Neckarsulm (27:26) dann endlich der erste Sieg im neuen Jahr – der nächste soll nun möglichst in eigener Halle gelingen. Hier erwartet das Team von Trainer Niels Bötel am Mittwochabend, 19 Uhr, die HSG Bensheim/Auerbach. Auch die Bensheimerinnen waren am vergangenen Wochenende erfolgreich, wenn auch nicht in der Bundesliga sondern in der European League, wo die Mannschaft gegen die Spanierinnen aus Bera Bera gewannen und mit 4:0 Punkten die Vorrundengruppe D anführen.

Nicht ganz so rund wie in Europa läuft es für den Vizemeister des Vorjahres in der Bundesliga aber nicht. 14:12 Punkte stehen für die Südhessinnen zu Buche, aus den vergangenen drei Spielen gab es zwei Niederlagen (24:34 gegen TuS Metzingen und 25:37 gegen HB Ludwigsburg), einzig gegen die Sport-Union Neckarsulm feierte das Team einen Sieg (35:28). „Bensheim hat einen breiten Kader und viele Spielerinnen mit großer Erfahrung“, sagt VfL-Coach Niels Bötel, der die Gegnerinnen rein vom Kader, als eines der Top-Teams der Liga sieht. Auch deshalb wird es wieder wichtig sein, wie der VfL sich in der Defensive präsentiert. Das gelang – trotz der Niederlagen – zuletzt sehr gut. „Wir stehen da sehr stabil, das gilt es so fortzusetzen.“

In der Offensive will man im Oldenburger Lager die sich bietende Chancen wieder besser nutzen – und an die starke Aufholjagd aus dem Neckarsulm-Spiel anknüpfen. Dann besteht auch die Chance, die Bensheimerinnen in der Tabelle hinter sich zu lassen und den Vorsprung direkt wieder auszubauen. „Wir wollen das Spiel wieder so offen wie möglich gestalten“, kündigt Bötel an.